SALA BAGANZA, ZWISCHEN SCHUTZGEBIETEN UND EINZIGARTIGEN AUSSICHTEN: WIR BIETEN DIE „VILLA MUTTI“ ZUM VERKAUF AN, eine ikonische, freistehende Villa aus dem 19. Jahrhundert, die zeitlosen Charme versprüht.
Innenaufteilung:
Untergeschoss:
Räume, die als Keller genutzt werden und sich durch den authentischen Charme historischer Räumlichkeiten auszeichnen.
Erdgeschoss:
Zwei Eingänge führen in das Haus. Ein breiter zentraler Flur, der durch eine verzierte Holzkasettendecke aufgewertet wird, durchzieht den gesamten Grundriss des Hauses und führt zum repräsentativen Wohnzimmer mit Kamin, das durch Holzvertäfelungen an den Wänden verschönert wird. Ein Arbeitszimmer, die Küche, eine Speisekammer und ein Badezimmer vervollständigen diese Etage.
Ein praktisches, gemauertes Treppenhaus mit historischen Terrakotta-Stufen verbindet harmonisch alle Ebenen des Anwesens.
Erster Stock:
Der großzügige Flur, der durch den Blick auf zwei hübsche kleine Balkone mit schmiedeeisernen Brüstungen erhellt wird, führt zu vier geräumigen Doppelzimmern, von denen eines über ein eigenes Bad und einen Abstellraum verfügt.
Dachgeschoss:
Ein großer zentraler Flur verteilt fünf Räume, die als Dachboden genutzt werden, darunter ein geräumiger Doppelraum. Von diesem führt eine Holztreppe zur malerischen Panoramaterrasse mit Blick auf die sanften umliegenden Hügel.
Außenbereich
Das Anwesen liegt eingebettet in das Grün und die Ruhe eines jahrhundertealten Parks mit hochgewachsenen Bäumen. Zum Grundstück gehören außerdem ein angrenzender Niederwald sowie landwirtschaftliche Flächen, die teilweise als Weinberg genutzt werden, mit einer Gesamtfläche von 15.570 m².
Insgesamt ist die Immobilie zwar bewohnbar, bedarf jedoch von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten.
Energieeffizienzklasse: G.
PARMA SÜD, SALA BAGANZA, DIE VILLA IN DEN HÜGELN, IN DER GARIBALDI ZU GAST WAR.
Wenn man die sanften Hügel von Maiatico hinauffährt, nur 20 Autominuten von Parma entfernt, die von oben über die Ebene wachen, verbirgt die jahrhundertealte Vegetation eine Villa, die vom Duft der Nadelbäume umgeben ist.
Das Anwesen blickt auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück, die es mit General Garibaldi verbindet, der 1861 die Marquise Teresa Araldi-Trecchi besuchte, die damalige Besitzerin des Anwesens und Schwester von Oberstleutnant Gaspare Trecchi, einem Freund und Vertrauten des Generals.
Die Chroniken jener Zeit belegen, wie sehr Garibaldi es schätzte, frei durch die Natur der Gegend zu spazieren, die Malvasia-Reben zu bewundern und im Freien zu Mittag zu essen, während er den Schatten einer mächtigen Kastanie genoss, an die heute noch erinnert wird.
Der erholsame Urlaub im Rahmen eines vertraulichen Besuchs bei der Marquise weckte lebhaftes Interesse in den umliegenden Ortschaften und führte dazu, dass zahlreiche Persönlichkeiten, die den Helden der zwei Welten treffen wollten, der Villa ihre Ehrerbietung erwiesen.
Die Einzigartigkeit dieses Erlebnisses trägt dazu bei, die Villa zu den bedeutenden Orten von historischem Interesse zu zählen, die die Identität des Herzogtums bewahren, und verleiht ihr eine emotionale Ausstrahlung, die man auch in ihrem Inneren spürt.
Der aus den frühen 1800er Jahren stammende Hauptbau wurde im 20. Jahrhundert durch einen Seitenflügel ergänzt, der in einem Aussichtsturm gipfelt. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen herrlichen Blick auf den Park – der heute zum Naturschutzgebiet „Boschi di Carrega“ gehört – und auf die weitläufige Ebene, die durch das Spiel der höchsten Äste hindurchschimmert.
Die Eingänge im Erdgeschoss führen in einen langen Korridor, dessen Decke mit rautenförmigen Verzierungen an den Balken geschmückt ist und von dem aus sich die für den Empfang bestimmten Räume wie Wohnzimmer und Salon erstrecken. Diese zeichnen sich durch eine Kassettendecke mit Blumenmalereien auf gold- und burgunderrotem Hintergrund, durch den majestätischen, reich verzierten Marmorkamin mit säulenartig behauenen Steinen sowie durch die kostbaren Fensterläden aus runden, mit Blei verbundenen, farbigen mundgeblasenen Glasscheiben aus. In der Küche sticht ein Steinkamin hervor, dessen im Flachrelief gemeißelte Elemente an mittelalterliche Ikonografien erinnern, wie das geflügelte Gesicht auf dem Architrav und das Motiv der „Vögel an der Quelle“ auf der darüber liegenden Platte.
Die von einem schmiedeeisernen Geländer gesäumte Haupttreppe führt in das Schlafgeschoss, in dem sich vier Schlafzimmer, ein Badezimmer und ein Flur befinden. Der Aufstieg in die oberste Etage offenbart einen weitläufigen Raum, in dem die alten Terrakottafliesen auf den Böden und die historischen Balken, die ein solides Dachstuhlgefüge bilden, erhalten geblieben sind. Vom zentralen Raum gehen fünf Räume ab, die durch die schrägen Balken verschönert werden, welche besondere und stimmungsvolle Raumvolumina schaffen.
Ein letzter Aufstieg führt zur Panorama-Dachterrasse, die das Anwesen mit einem Hauch von Poesie krönt.
Dieses Anwesen, reich an Geschichte und Potenzial, bietet Räume der Ruhe, die zu einer fast verlorenen, aber noch immer erreichbaren Lebensqualität zurückführen.